Projekt von ca. 80 Mio. Euro bis 2016/17
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Runderneuerung für die Schlossalm im Gasteiner Tal

Das vielleicht umfangreichste Projekt im Gasteiner Tal steht kurz vor dem Startschuss. Das Gebiet Schlossalm soll grundlegend modernisiert werden.

Derzeit geht es von Bad Hofgastein mit einer Standseilbahn und in zweiter Sektion einer Pendelbahn bis oben auf die Schlossalm. Geht es nach dem Willen der Betreiber, soll damit ab der Wintersaison 2016/17 endgültig Schluss sein. Bei Winterbahnen möchte der Gast heute einfach keine Wartezeiten mehr haben. Und die sind sowohl bei eine Pendelbahn als auch bei der Standseilbahn systembedingt gegeben.

Neue 10er Umlaufbahn
Ersetzt werden soll die alte Anlage durch eine moderne Gondelbahn mit 10 Sitzplätzen. Die Bahn soll etwa 3.000 Personen pro Stunde befördern können und bietet damit eine deutliche Steigerung. Aufgrund der Länge wird es wohl eine Mittelstation geben. Wartezeiten dürften mit der Bahn der Vergangenheit angehören.

Erneuerung Sesselbahn Sendleiten
In einem Zug mit der Schlossalmbahn soll auch direkt die Sesselbahn Sendleiten als 8er Sesselbahn mit sogar 4.000 Personen pro Stunde neu errichtet werden. Das dürfte für zusätzliche Entlastung des Gebietes sorgen.

Neuer Speicherteich, auch für Hochwasserschutz
Die Schneesicherheit ist das entscheidende Kriterium für den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Wintertourismus. Im Zuge des Projektes kommt es zu einer Erweiterung der beschneiten Pistenflächen, für die der Bau eines zusätzlichen Speicherteichs mit einem
Fassungsvermögen von rund 150.000 Kubikmetern notwendig ist.

Dieser Teich, der eine Wasserfläche von 1,6 Hektar und eine Tiefe von 17 Metern aufweist, ist zugleich auch ein Rückhaltebecken bei starken Niederschlägen im Sommer. Dadurch werden auch die talwärts führenden Rinnen entlastet, stellte Dr. Hans Georg
Wechsler fest, der die Schneeanlage geplant hat.

Zweite Talabfahrt und FIS-taugliche Piste
Im Rahmen des Gesamtprojektes Schlossalm werden auch die Pisten neu gestaltet. Ein wesentliches Ziel der Pistenplanung ist die optimale Verteilung der Skifahrerströme im Skigebiet sowie die Entschärfung von Gefahrenstellen und Engpässen im Abfahrtsbereich. Neben der Verlegung der Bergstation um 15 Meter nach oben ist dafür die „Entschärfung“ des Steilhangs auf der Haitzingalm ein wesentlicher Faktor. Dadurch wird eine zweite Talabfahrt zur Entlastung der stark frequentierten Aeroplan über die Sendleiten möglich.

Der Pistenausbau ermöglicht zudem die Errichtung einer weltcuptauglichen Talabfahrt. Diese ist 60 Meter breit und weist rund 1.200 Meter Höhendifferenz auf. Das Parkplatzgelände kann als Zielarena genutzt werden, die ÖBB-Tauernbahnstrecke sowie die Gasteiner Bundesstraße werden mit einer Überführung versehen.

Der Zeitplan
Der Zeitplan für das Projekt, den der externe schweizer Koordinator mit "Sportlich gesehen" kommentiert, ist in der Tat ehrgeizig und sieht wie folgt aus:
- Einreichung der erforderlichen Unterlagen beim Land Salzburg: September 2014
- Im Sommer 2015 soll der Speicherteich gebaut werden und die Pistenbauten stattfinden
- 2016 soll direkt nach der Wintersaison mit den Seilbahnarbeiten begonnen werden.

Wir werden das Projekt weiter verfolgen.
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