Wandern Serfaus-Fiss-Ladis

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Gut anderthalb Stunden dauert die Wanderung vom Dorf hinab nach St. Georgen, dann haben wir die größte kunst- und kulturgeschichtliche Kostbarkeit erreicht, mit der das an solchen Schätzen ohnehin nicht arme Tiroler Serfaus aufwartet. In einer Wiesenmulde, unter alten Obstbäumen liegt halbwegs zwischen Serfaus und Tösens im Inntal die kleine frühromanische Kirche. Äußerlich ist sie so unscheinbar, wie romanische Kirchen das so an sich haben. Doch wenn Alfred Tschuggmal, der Dorfarchivar von Serfaus, der alle zwei Wochen die Gäste auf einer Kulturwanderung hierher führt, mit dem Riesenschlüssel die Türe aufschließt, ist es als ob der Deckel einer Schatztruhe geöffnet würde. Die Wände der kleinen Kirche, die möglicherweise aus dem achten oder neunten Jahrhundert stammt, sind rundum mit Fresken bemalt worden, die nie erneuert, nie restauriert wurden und trotzdem heute noch wie im 15. Jahrhundert ihre Bilder leuchten lassen. Schon beim Anblick dieser gemalten Kostbarkeiten, erst recht aber nach den Erklärungen, die unser Führer abgibt, verstehen wir, dass diese Kirche eine der kostbarsten in ganz Nordtirol ist.

Doch St. Georgen steht nicht alleine. In Serfaus, heute einer der bekanntesten und meist besuchten Tiroler Wintersportplätze, gibt es weitere kunstgeschichtliche Schätze in Kirchenform. Die Wallfahrtskirche "Unsere liebe Frau im Walde", fast 1.200 Jahre alt, geht auf ein Wallfahrtsheiligtum zurück, das möglicherweise bereits im Jahre 427 bestand. Im Inneren dieser Kirche kann man leider nur noch wenig erkennen vom einstigen Freskenschmuck. Und auch die nur wenige Schritte entfernt stehende Pfarrkirche geht auf einen Bau des 15. Jahrhunderts zurück. Die beiden Kirchen sind ebenso Stationen der wöchentlichen Dorfwanderungen, die vom Dorfarchivar geleitet werden, wie die zum Teil uralten rätoromanischen Häuser, die mit ihrer Architektur an das Engadin erinnern, oder die alten Walserhäuser, die den großen Dorfbrand von 1942 überstanden haben.

So verlockend es vor allem nach dem Zusammenschluss der Skigebiete von Serfaus, Fiss und Ladis für Pistenfans auch sein mag, sich im weiten Serfauser Skigebiet zu tummeln, gerade in diesem Dorf, das durch seine europaweit einzigartige Untergrundbahn auf 1400 m weithin berühmt wurde, denkt man nicht nur an Alpin-Skiläufer und Snowboarder. Ausgedehnte Langlaufloipen, sowohl beim Ortseingang unten im Tal als auch auf Komperdell in der Höhe bis weit in die im Schnee versunkenen Almen im Lausbachtal hinein, lassen bei den Skiläufern der sanften Art keine Wünsche offen. Und wenn Gregor, der junge Skilehrer, seine Getreuen um sich sammelt und mit ihnen zu Schneeschuhwanderungen in den Bergwald zieht, gibt es plötzlich ein völlig neues Schneegefühl. Diese immer beliebter werdenden Sportgeräte, einfach unter die Schuhe gebunden, wurden schon vor Jahrtausenden von den Eskimos in Grönland benutzt. Mit ihnen steigen wir abseits aller Hektik durch den Winterwald, der so still ist, dass wir glauben, die Stille fühlen zu können.Wie mit einem extremen Geländewagen geht es auch die steilsten Waldhänge hinauf. Nur mit Schneeschuhen unter den Füßen kann man im Winter an die bizarren Erdpyramiden im Talschluss von Serfaus kommen. Sonst sind sie jetzt unerreichbar.

Wer einfach nur wandern will, hat die Qual der Wahl. Auf ebenen Wegen draußen vor dem Dorf, hinaus nach Madatschen, einem der beliebtesten Berggasthäuser von Serfaus, oder oben auf Komperdell. Wir entscheiden uns dafür, mit der Bahn hinauf zu fahren, und dann entlang der mehr als drei Kilometer langen Rodelbahn, die jeden Mittwochabend beleuchtet wird, ins Dorf hinab zu wandern. Und während auf der "Kinderschneealm", Tirols größtem Kinderskigebiet, die Kleinsten ihre ersten Kurven drehen und weiter unten die Sessellifte über uns hinweg schnurren, steigen wir hinab, auf das Dorf zu. Immer wieder kommen Rodelschlitten an uns vorbei geflitzt. Eltern und Großeltern, große und kleine Kinder sind es, deren Schlitten den Schnee aufstäuben lassen. Schlittenfahren hat unzweifelhaft wieder Konjunktur.
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